Aktuelles

 
2017 Gewinner des Stockstädter Römerhelm (Jurypreis)

Ausstellung gemaltes Seemannsgarn
"Kurioses aus dem Wasser"
Bremen-Vegesack
Infos hier



27.05.2018, 19:00 Uhr

Hamburg, Schmidtchen

Kurzauftritt bei Movie Crasher

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29.05.2018, 19:00 Uhr

Hameln, Theater Hameln

Kurzauftritt bei der Spielzeitrevue

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10.06.2018, 16:00 Uhr

Bremen, Wallefest

open air

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29.06.2018, 19:00 Uhr

Bremen, Goldencity, Lankenauer Höft

Nagelritz und die Fischforscher

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06.07.2018, 19:00 Uhr

Bremen, Goldencity, Lankenauer Höft

Modernes Seemannsgarn

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Ringelnatz und die See

Die Texte zu den Nagelritz-Songs stammen von Joachim Ringelnatz.

Die Geschichte des Joachim Ringelnatz:
Getrieben von Abenteuersehnsucht betrat Joachim Ringelnatz 1901, als Schiffsjunge den Schoner „Elli“. Voll jugendlicher Neugier auf fremde Länder, Romantik und Messerstechereien, wurde er bald enttäuscht. Was ihn erwartete, war ein eintöniger und harter Dienst auf See. „Von frühmorgens bis spätabends schwere oder unwürdige Arbeit verrichten zu müssen, vom Steuermann oder Bootsmann geschlagen, von den Matrosen wegen meiner seemännischen Unkenntnis und meines sächsischen Dialekts unausgesetzt verspottet zu werden, das war alles andere nur nicht ermutigend.“
Bereits im ersten Hafen wollte er türmen, bekam allerdings nicht den dazu nötigen Landurlaub, da der Käpt´n von seinen Fluchtabsichten Wind bekommen hatte.
Bis 1903 bereiste Ringelnatz auf verschiedenen Schiffen die Meere, dann, aufgrund einer Augenschwäche, ausgemustert, führte ihn der erste Weltkrieg noch einmal für 4 Jahre auf See. Doch seine Träume von Abenteuern, fremden Ländern und dem Leben des Seemanns hatten sich nie erfüllt.

1919 jedoch schuf er eine literarische Figur, die stellvertretend für ihn all die seemännischen Abenteuer seiner Phantasie durchlebte, „Kuttel Daddeldu“. Was die Realität ihm verweigerte, fand er nun in seiner Dichtung. In den folgenden Jahren machte er sich als Vortragskünstler einen Namen. Gekleidet im Matrosengewand, das Weinglas in der Hand, trug er seine Verse vor, und dem Publikum war, als stände nicht nur ein Dichter, sondern auch einen Seemann, gerade auf Landgang, vor ihnen.
Wie recht sie doch hatten.